April 2009 Archives

Heute morgen war ich im Nähkurs und habe dort meine zugeschnittenen Spiralen präsentiert. Frau Melder kannte den Schnitt nicht, wir mussten uns beide dann gemeinsam die ausgedruckte Farbenmix-pdf- Anleitung ansehen. Und dann stellte ich auch noch fest: der rosafarbene Erdbeerstoff ist total falsch zugeschnitten!  Also, nochmal. Und dann gelegt und überlegt und dann gesteckt und dann genäht  und dann - ja dann habe ich festgestelt, dass das Röckchen irgendwie kurz ausfällt.

Also heute nach Euskirchen mit den Kindern gefahren und einen Strickbund ausgesucht. Der kommt oben dran, verlängt den Rock und ist ausserdem schön weich am Bauch. Ich hätte ja gerne den roten genommen aber was meint Töchterchen: Ich WILL rosa!

Aha - ja dann. Also von MIR hat sie das nicht, das mit den Kleidchen und rosa!

Morgen abend geht es weiter. Und dann mache ich ein Foto.

Übrigens: die Verkäuferin im Stoffladen meinte, es sei ja ein interessanter Schnitt, sehr ungewöhnlich. Das finde ich wohl auch.
Ja, ich war ganz mutig und habe mir ein paar Schnitte bei Farbenmix bestellt. Wurde mir ja empfohlen. Warum ich mir jetzt aber ausgerechnet den Schnitt "Laguna" ausgesucht habe - das bleibt wohl ewig mir selber ein Geheimnis. Angeblich soll er ja auch für Anfänger sein. Ich glaube, wenn ich dieses Prinzip mit den Spiralen und dem rundherum und rundherum und rundherum nähen mal selber durchgestanden habe dann wird es nicht so schwer sein.

Erstmal habe ich gestern abend das Muster abgepaust und den rosafarbenen Erdbeerstoff zugeschnitten. Und dann grübelte ich im Traum wie ich denn jetzt diese Spiralen zusammenfügen kann. Heute morgen lag ich dann mit den Kindern auf dem Fußboden und schob und dachte und schaute parallel im Laptop und dem Schnittplan und voilà: das erste Hinlegen klappte schon mal. Und so habe ich mich ganz wagemutig entschlossen den Rock doppellagig anstelle von einlagig zu nähen und den blauen Stoff auch noch zugeschnitten. Diesmal auf dem Boden denn da war dann doch mehr Platz als auf dem Tisch.

Und jetzt habe ich 4 lange Spiralen da liegen und versuche mal morgen weiterzumachen.

Weitere Berichte werden folgen!

Höschenwindel Teil 1:

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Heute noch mal ein bisschen Windelkunde: die Höschenwindel.

Sieht im Grunde genommen von der Form her aus wie eine Wegwerfwindel, also wie ein T, ist aber dann eben aus Stoff. Sie werden genauso angelegt wie eine Wegwerfwindel, benötigen aber eine Überhose aus Wolle oder Mikrofaser. Diese Überhose ist dann der Nässeschutz.

Windelhöschen können aus verschiedenen Stoffen bestehen: aus Bio-Baumwolle wie z. B. von Engel Natur, Hanf, Viskose aus Bambusfasern (Bamboozle von TotsBots) oder Tencel (Panda von Pondolini), reiner Mikrofaser wie die Mikro-Teddy von Bambinex oder sind  Mischgewebe. Manche Windeln bestehen aus einer Lage Stoff, manche sind zwei- oder mehrlagig. Je mehr Stoff, umso größer natürlich die Saugfähigkeit aber auch die Trockenzeit ist länger.

Manche sind mit innen mit einem Mikrofaserfleece ausgekleidet. Dieses Flecce ist recht dünn, nicht so dick wie bei  Ihrem Winterpullover. Der Vorteil: das Fleece leitet die Feuchtigkeit = das Pipi nach unten an die Saugeinlage weiter, der empfindliche Babypopo aber liegt recht trocken. Beispiel: Airhour von Babyidea.

Zusätzliche Saugeinlagen
können in den meisten Fällen ohne Probleme eingelegt werden.  Einige Windeln wie z. b. die Cotton Tots von TotsBots oder Bamboozles von TotsBots haben eine eingeknöpfbare Einlage. Früher war diese mal an einer Seite festgenäht. Die Stoffwindeln von Christine Bendel haben alle eine lose Einlage die einfach nur eingelegt wird. Windeln wie z. B. die Hanfwindel von BabyKicks oder aber die AirHour von Babyidea haben eine Taschenöffnung im Rückenteil und dort werden die Saugeinlagen eingeschoben (ebenso Windeln von Babeco).

Geschlossen werden die Höschenwindeln entweder mit einem Snappi (Windelklammer), mit Klettverschluß oder mit Druckknöpfen. Meist gibt es im Rücken einen Gummizug, damit die Windel gut sitzt. Und natürlich auch an den Beinausschnitten, schließlich soll nichts rauslaufen.

Die Höschenwindeln gibt es entweder Mitwachsend für die komplette Wickelzeit (auch OneSize genannt) oder aber es gibt unterschiedliche Größe. Dazu aber mehr beim nächsten Mal!

Gute Nacht!


organic.jpgBild: Organic Cotton Tots von TotsBots



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Meine Kinder werden groß!

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Woran ich das merke? Nicht nur an den Hosen die kürzer werden und die Joghurts die schneller leer werden - nein ich konnte gestern AM NACHMITTAG bügeln! Seit 6 Jahren bügle ich nur noch abends. Kein Kind das sich hochziehen wollte, kein Kind das unbedingt die Bügelschnur erkunden und das Bügeleisen auch in die Hand nehmen wollte - nein! Das große Kind lief draussen auf der Straße mit anderen Kindern rum (auch so ein Zeichen für das Großwerden) und das kleine Kind erzählte auf/hinter/neben dem Sofa versteckt seinen Kindern irgendwelche wilden Dinge des Lebens. Und umlief ganz vorsichtig mein Bügelbrett!

Super - oder? Jetzt konnte ich nämlich am Abend den komplizierten Rockschnitt zuschneiden.Obwohl das ja eigentlich ein Anfängerschnitt sein soll.

Der einzige Nachteil: ich konnte nicht fernsehen. Oder besser gesagt: ich wollte nicht. Die Aufnahme von GNTM muss ich meiner Kleinen Tochter nicht unbedingt schon in diesem zarten Alter zu Gemüte führen. Da soll sie mal schön selber groß werden und bügeln müssen.




Ich habe Stoff gekauft!

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Heute war ich mit meiner kleinen Tochter auf dem Stoffmarkt.

Bis vor kurzem wußte ich ja gar nicht, dass es Stoffmärkte gibt und dass das Nähen soooo im Trend liegt - das weiß ich auch erst seit kurzem.

Aber von vorne: ich kann eigentlich nicht nähen. Wahrscheinlich ist das aufgrund eines Schultraumas so gekommen.  In der 8. Klasse hatten wir eine ganz tolle und wirklich nette Hauswirtschaftslehrerin (ja, damals in den 80ern gab es noch Gymnasien mit einer sozialpädagogischen und hauswirtschaftlichen Ausrichtung). Die wurde dann schwanger wie das immer so ist mit den netten Lehrerinnen.  Wir nähten damals eine ganz schöne Wendesteppweste mit einfassendem Schrägband und das war ein echtes Erfolgserlebnis.
Und dann kam eine andere Lehrerin - und wir sollten eine Schürze nähen. Diese Schürze trennte ich x-mal auf. Zum Glück sind wir dann umgezogen und das nächste Gymnasium war dann mathematisch ausgerichtet. Ob das besser war ? Hm, naja anderes Thema. Die Reste dieser Schürze habe ich dann völlig traumatisiert mit mir jahrelang rumgeschleppt. Überflüssig zu erwähnen dass ich mir erst im Alter von über 30 Jahren dann mal eine Küchenschürze (gekauft!) zugelegt habe.

So, lange Rede kurzer Sinn: seitdem stehe ich also mit dem Nähen auf Kriegsfuss und das ärgert mich wahnsinnig. Denn Freundinnen nähen superschöne Sachen und zaubern noch aus den kleinsten Resten unglaubliches.  Und deswegen habe ich vor kurzem beschlossen: neues Jahrzehnt - neue Fortschritte - NÄHKURS! Damit habe ich also begonnen und deswegen bin ich jetzt wohl im größten deutschen Nährforum lesenderweise unterwegs "Die Hobbyschneiderin". Und jetzt brauchte ich auch Stoff und deswegen der Ausflug mit der Tochter zum Stoffmarkt am schönen Sonntag Nachmittag.
Natürlich hat meine Kleine ganz bestimmte Vorstellungen - und natürlich haben diese mit der Farbe rosa zu tun. Ich habe an einem Stand zwei Erdbeerstoffe gekauft : einen auf rosa und einen auf roten Grund. Welche Panik als ich zuerst den roten zuschneiden liess: NEIN den anderen!  Und dann hat sie natürlich die Tüte die ganze Zeit getragen und im Auto fest gehalten.

Aber für Jungs Stoffe zu finden ist ja bei der riesigen Auswahl an Mädchenstoffen schon schwierig. Die scheinen mir ja sehr unter zu gehen.

Und hier das Bild der Stoffe:

P1000916.JPGUnd gewaschen sind sie auch schon und dann schaun wir mal, was daraus wird.

Gute Nacht!

Einlegewindel

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Der Abschluß bei den recht einfachen Windeln sind die Einlegewindeln im englischen Contour Diaper genannt.

Sie sind vorgeformt, haben oft ein oder zwei Lagen Stoff im Hauptpiselbereich und lassen sich leicht in eine Klett-Überhose einlegen.

Sie sind einfacher ausgestattet als eine Höschenwindel, habenmeist keinerlei Gummibündchen und keine Verschlüsse. Aber sie sind auch einfacher in der Handhabung als die Faltwindeln, das sogenannte "Windel-Oregami" entfällt.
Durch diese einfachere Ausstattung sind sie natürlich auch preisgünstiger als die meisten Höschenwindeln, aber auch teurer als Faltwindeln.

Bekannt sind hier die Koala von Popolini oder aber die Windel aus Baumwollflanell oder Baumwollfrottier von Imse Vimse.

Frottee.jpgBild: Contour Diaper von Imse Vimse


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Für viele der unangenehmste Teil beim Stoffwickeln: die vollgeschitterte Windel wieder sauber bekommen.

Manche machen es sich schon mal leichter, indem Sie auf die Windel direkt ein Papiervlies (Windelvlies) legen. Das schmutzige Vlies wird über den Müll (wie eine Wegwerfwindel auch) entsorgt. Das Abspülen in der Toilette kann gut gehen, aber es soll auch ältere Abflüsse geben, die sich damit verstopfen und das - ja das ist dann nicht nur angenehm sondern auch teuer.

Bei festerem Stuhlgang lässt sich dieser aber auch problemlos über der Toilette abschütteln, dann ist das Schlimmste schon mal weg.

Die Flecken auf dem Stoff lassen sich dann nach meiner Erfahrung folgendermassen gut behandeln:

Erst mit kaltem Wasser und Gallseife oder Fleckenseife (z. B. von Ulrich Natürlich oder Imse Vimse )schrubben. Und dann beim nächsten  Waschtag ganz normal in die Waschmaschine geben, eventuell noch ein Fleckenmittel auf Sauerstoffbasis dazugeben.

Wenn Sie die Möglichkeit haben die Wäsche im Freien zu trocknen: nutzen Sie dies. Hängen Sie die nassen Windeln in der Sonne auf und diese bleicht die Flecken auch gut aus.

Noch etwas: für mich sind Windeln Gebrauchsgegenstände. Ich habe mich auch immer darauf eingestellt, dass sie nie wieder wirklich blütenweiß sein werden. Leichte Schatten fand ich nicht schlimm, mir war es wichtiger mit einem so milden wie möglichen Waschmittel auszukommen.


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Seit den Schwangerschaften reagiere ich persönlich höchst empfindlich auf Düfte in Waschmitteln. So kam ich über den Umweg von konventionellen Sensitiv Waschmitteln zu reinen Bio-Waschmitteln und wasche jetzt seit Jahren fast die gesamte Wäsche mit Waschmittel von Ulrich Natürlich (auch ein deutscher Hersteller). Zu den Ulrich Waschmitteln kommt später noch mal was, jetzt erstmal allgemein etwas zu der Wahl eines Waschmittels für Windeln:


Es hat sich in letzter Zeit vermehrt gezeigt, dass viele konventionelle Waschmittel Enzyme enthalten, die weder für die Windeln noch für die Säuglingshaut (gerade bei Stoffwindeln am  Popo in Verbindung mit Urin) gut sind.


Es handelt sich vor allem um:

Cellulase: spaltet Cellulose auf. Damit werden kleinste Fädchen der Bekleidung "abgeschnitten" um so eine glattere Oberfläche zu bekomme. Dann bricht sich das Licht anders, die Farben erscheinen wieder strahlender. Schmutzreste werden so natürlich auch entfernt. NACHTEIL: auf diese Art und Weise werden auf die Dauer besonders die Windeln aus der Viskose aus Bambus leiden und stark (übermäßig) verschleißen.

Weitere Enzyme die enthalten sein könnten sind:
Protease: eiweißspaltende Eigenschaften
Lipase: fettspaltend > finde ich jetzt auch nicht so spannen falls Reste in der Windel verbleiben sollten. Denn könnte dies nicht die empfindliche Babyhaut reizen?

Bitte achten Sie deshalb darauf, dass die Windeln mit genügend Wasser ausgespült werden. Sollten Reste an den Windeln zurückbleiben, kann ich mir vorstellen, dass dies in keinster Weise gut für die Haut am Popo sein kann. Besonders nicht in einer feuchten, warmen Umgebung.

 

Windeln die innen eine Schicht aus Mikrofaserfleece haben (so wie es bei den meisten Pocket-Windeln der Fall ist)  empfehlen die Hersteller Waschmittel, die NICHT aus reiner pflanzlicher Seifer hergestellt werden (vor allem Kernseife). Die meisten gängigen biologischen Waschmittel (wie Ulrich Natürlich, Ecover, ....) können aber verwendet werden.

 

Dosierung: meist wird überdosiert. Also lieber etwas weniger nehmen. Und bei den Windeln aus Kunstfasern die Menge drastisch reduzieren (z. T. wird nur 1/3 der sonst üblichen Menge empfohlen!), denn diese Windeln sind sehr viel leichter als Baumwollwindeln.


KEINE Weichspüler benutzen. Weichspüler legen sich um die Gewebefasern und verhindern dadurch, dass sich eine optimale Feuchtigkeitsaufnahme einstellt. Außerdem belasten Weichspüler die Gewässer und führen bei vielen Kindern zu Hautreizungen.



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Die Bindewindel scheint etwas recht typisch deutsches zu sein. Ich kennen zumindest keinen ausländischen Hersteller, der diese Art von Windeln anbietet.

Aber ist doch auch schön - hier haben wir dann deutsche Produkte und es gibt die ganz bekannten Strickwindeln von disana oder (etwas weniger bekannt) von der Firma Reiff-Strick. Beide Familienunternehmen sitzen übrigens in Baden-Württemberg, sind Mitglieder im IVN (Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft) und exportieren hochwertige Naturtextilien mittlerweile in die ganze Welt hinaus.

Die Bindewindeln sind also von den beiden genannten Unternehmen aus Bio-Baumwolle hergestellt. Wenn man sich dies das erste Mal ansieht versteht man auch erst mal nicht, wie dieser lange, dünne Streifen Stoff mit zwei langen dünnen Bändchen denn an das Kind sollen. Aber es gibt z. B. eine ganz leichte Bilderanleitung von disana :
Anleitung Bindewindel disana.pdf

Die Bindewindel an sich ist ja recht dünn, darum empfiehlt es sich, noch Einlagen dazu zu packen, um die Saugkraft zu verstärken. Eine Überhose wird hier auch benötigt.

Viele schneiden sich übrigens die Bänder ab und schliessen die Windel mit einem Snappi (Windelklammer). Und noch ein Tip zur Wäschevorbereitung: Die Bänder über den Windeleimerrand hängen lassen, dann können Sie vor dem Waschen die Bänder zu einem Zopf verknoten. Denn sonst verheddern sich diese schnell.

Die Windeln können von Geburt an bis zum Trocken werden verwendet werden und sind damit auch von den Anschaffungskosten her im unteren Bereich.

bindewindel.jpg

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Systemwindel / Prefold

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Na - das klingt jetzt technisch: Systemwindel, Prefold.  Dabei ist es im Grunde genommen nur ene schon etwas in Form gebrachte, mit zusätzlichen Stofflagen verstärkte einfache Faltwindel.

Es ist ein meist länglich rechteckiges Stück Stoff, z. B. aus Baumwolle. Da werden in der Mitte noch 2 oder 3 oder 4 zusätzliche Stofflagen und an den Seiten 1 oder 2 Lagen aufgenäht. Durch zwei Steppnähte wird dieses ganze Stück Stoff optisch gedrittelt und an den Nahtkanten kann die Windel einfach weiter gefaltet werden.

Besonders einfach ist es eine solche Windeln in eine Überhose einzulegen, die nicht in Schlupfform ist sondern durch einen Klettverschluß oder aber Druckknöpfe geschlossen wird. Manche befestigen die Windel noch zusätzlich mit einem Snappi.

Baumwoll-Systemwindeln
gibt es z. B. von Popolini in zwei verschiedenen Größen oder aber von hu-da aus Bio-Baumwollfrotte - und natürlich genäht von einem WHAM-Projekt. Oder aus weichem Viskosestoff in bunten Streifenfarben von einer finnischen WHAM die die Marke DreamNappy gegründet hat. Und aus Bio-Baumwolle mit Hanf gibt es Prefolds von Babyidea oder von Babykicks.

Diese Systemwindeln eigenen sich übrigens auch hervorragend als Saugeinlagen für andere Windeln, z. B. Pocketwindeln.

Vom Preis her sind diese Windeln teurer als die einfachen Faltwindeln, allerdings sind sie saugfähiger und haben ja schon mehrere Lagen Stoff in sich verarbeitet.

Auch hier gilt: eine Überhose ist notwendig.

Systemwindel.jpg
Bild: Systemwindel von Popolini

Ach ja: es gibt noch einen weiteren Namen dafür: Kalifornische Windeln. Allerdings werden Sie in den USA diese Windeln immer nur unter Prefolds finden und nicht unter California Diaper.

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Die meisten Leute denken bei Stoffwindeln gleich an die großen Mulltücher,  auch oft Spucktuch genannt. Das sind ganz klassische Stoffwindeln und viele der Jahrgänge älter als 1970 sind wahrscheinlich damit selber noch gewickelt worden. Und kennen daher dann die Schreckenserzählungen der Mütter:  "Das musste ich alles in dem großöen Topf da auskochen! Und die Gummihöschen - oder die Folien - nein wie schrecklich! Sei froh, dass Du das heute nicht mehr mit Deinem Kind machen musst."

 

Na ja - mittlerweile sind die Waschmaschinen zu fast 100% in den Familienhaushalten vertreten und viele haben zusätzlich noch einen Trockner.

Üöberhosen gibt es auch in schick und Farbe und nur noch höchst selten aus dem gleichen Gummimaterial wie in den `60ern.  Wolle hat wieder einen guten Ruf, ist wesentlich besser und ---- nein, darüber gibt es später mal mehr.

 

Wieder zurück zu den einfachen Windeln: die sogenannten Faltwindeln sind so  ziemlich die preisgünstigste Art ein Kind mit Stoff zu wickeln.

Ein rechteckiges - meist quadratisches - Stück Stoff wird genommen, gefaltet und mit einer Windelklammer (mittlerweile hat sich da ein sogenannter Snappi bewährt) schließt die Windel. Von den Sicherheitsnadeln sind die meisten mittlerweile abgekommen.

Um die Saugkraft zu erhöhen, können noch weitere Stoffeinlagen in die Windel eingelegt werden.

Und darüber kommt dann als Nässeschutz eine Überhose aus Mikrofaser oder Wolle.


Vom Preis her liegt eine solche Mullwindel zwischen 1,00 - 2,50 Euro abhängig vom Stoff (kbA oder konventionelle Baumwolle), wie groß und dick und Hersteller.

Damit ist das Wickeln mit Faltwindeln so ziemlich die preisgünstigste Möglichkeit.

Ähnlich sind die großen, quadratischen Frotteetücher von Lenya aus Bio Baumwolle oder aber auch aus Molton aus kbA Baumwolle.


 

Faltanleitungen finden sich z. b. bei www.naturwindeln.de oder aber bei youtube.



lenya_frottee_01.jpg


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