Dieses Thema lässt mich noch nicht in Ruhe. Ich habe ja vor einiger Zeit schon mal geschrieben, wo viele unserer Produkte hergestellt werden.
Und mal wieder dazu gebracht, getroffene Sortimensentscheidungen nochmals zu überdenken. Unsere Ausrichtung klarer darzustellen, warum wir was wählen, woher wir die Sachen beziehen und wie die Unternehmen dazu stehen.
Viele Produktionsstandorte vor allem in Asien, aber auch in anderen Ländern sind ein Problem.
Es gibt zwei Seiten, wie immer:
Bei vielen Produkten haben wir die Auswahl zwischen verschiedenen Herstellern die an unterschiedlichen Standorten produzieren lassen.
Pocketwindeln z. B. werden mittlerweile hauptsächlich im großen Stil in China hergestellt: das wären FuzziBunz, bumGenius, GroBaby, DreamEze, etc.
Es ist schon paradox: für FuzziBunz z. B ist die Kette folgendermassen: Produktion in China, Verschiffung in die USA, Verschiffung (je nach Menge per Seefracht, meist aber per Luftfracht) nach Europa, dort zu den einzelnen Händlern, dann zu Ihnen nach Hause.
Ja, was soll ich dazu noch sagen?
Es gibt aber auch sehr gute Pocketwindeln aus Europa wie die TotsBots (wird auch in Europa an verschiedenen Standorten produziert) oder die Sweet Lili (aus Frankreich). Ich halte beides für sehr gute Windeln - da werden wir eben die Auswahl einschränken.
Und wenn wir keine Auswahl haben bzw. nicht sehen können das wir ein qualitativ gleichwertig gutes Produkt aus der Nähe haben können - dann erst werden wir auf Übersee zurückgreifen. Und dort dann aber auch schauen, dass wir nach Möglichkeit soziale Projekte unterstützen, Produkte bekommen die unter den sogenannten "fair trade" Bedingungen hergestellt werden.
Was sagen Sie dazu?
Und mal wieder dazu gebracht, getroffene Sortimensentscheidungen nochmals zu überdenken. Unsere Ausrichtung klarer darzustellen, warum wir was wählen, woher wir die Sachen beziehen und wie die Unternehmen dazu stehen.
Viele Produktionsstandorte vor allem in Asien, aber auch in anderen Ländern sind ein Problem.
Es gibt zwei Seiten, wie immer:
- die dortigen Arbeitsplätze können auch in diesen Ländern zu einer Steigerung des gesamten Lohnniveus und damit einer Erhöhung des Lebensstandard führen. Positiv
- Andererseits sind viele Fabriken in diesen Ländern in einem so desolaten Zustand und die Arbeiter erhalten dermassen wenig Geld und Sozialleistung, das es schon an Ausbeutung grenzt bzw. Ausbeutung ist. Negativ
- Umweltschutzbedingungen die in Europa oder USA oder Australien Standard wären, werden dort oft annähernd nicht eingehalten. Negativ.
- Die Nachfage von biologisch erzeugten Produkte wächst weltweit und gerade China ist so mit der größte Lieferant an biologisch erzeugten landwirtschaftlichen Produkten (schauen Sie mal wo Leinsamen, Sonnenblumenkerne, etc. herkommen). Positiv
- Die biologisch erzeugten Produkte sorgen für einen größeren Umweltschutz - damit profitiert auch die restliche Bevölkerung - Positiv.
- Der weite Weg von Übersee nach Deutschland ist unter ökologisches Gesichtspunkten auch nicht gerade gesund - Negativ.
Bei vielen Produkten haben wir die Auswahl zwischen verschiedenen Herstellern die an unterschiedlichen Standorten produzieren lassen.
Pocketwindeln z. B. werden mittlerweile hauptsächlich im großen Stil in China hergestellt: das wären FuzziBunz, bumGenius, GroBaby, DreamEze, etc.
Es ist schon paradox: für FuzziBunz z. B ist die Kette folgendermassen: Produktion in China, Verschiffung in die USA, Verschiffung (je nach Menge per Seefracht, meist aber per Luftfracht) nach Europa, dort zu den einzelnen Händlern, dann zu Ihnen nach Hause.
Ja, was soll ich dazu noch sagen?
Es gibt aber auch sehr gute Pocketwindeln aus Europa wie die TotsBots (wird auch in Europa an verschiedenen Standorten produziert) oder die Sweet Lili (aus Frankreich). Ich halte beides für sehr gute Windeln - da werden wir eben die Auswahl einschränken.
Und wenn wir keine Auswahl haben bzw. nicht sehen können das wir ein qualitativ gleichwertig gutes Produkt aus der Nähe haben können - dann erst werden wir auf Übersee zurückgreifen. Und dort dann aber auch schauen, dass wir nach Möglichkeit soziale Projekte unterstützen, Produkte bekommen die unter den sogenannten "fair trade" Bedingungen hergestellt werden.
Was sagen Sie dazu?