January 2010 Archives

Messeluft

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Gestern war Messetag: INNATEX die Internationale Naturtextilmesse in Wallau.
Flächenmäßig nicht so wahnsinnig groß, aber international annerkannt und auch mit Ausstellern aus der ganzen Welt bestückt.
Und dieses mal waren eine ganze Reihe sehr interessante Aussteller aus dem Stoffwindelbereich dort gewesen. Also mein Tag war prall gefüllt mit Neuigkeiten, guten Gesprächen mit meinen Lieferanten und natürlich habe ich noch andere Shop-KollegInnen dort getroffen. Wir kennen uns sonst nur über einige Windel-/Mütter-/Trageforen und sich dann mal persönlich kennenzulernen - das ist einfach nett.

Aslo, was gibt es Neues? Was bestimmt großen Anklang finden wird, sind die neuen bunten Storchenkinder Naturwindeln. Hier ein Foto, dass durfte ich netterweise machen:

Storchenkinder_Windel_NEU_02.jpg
Die  neuen farbigen Naturwindeln sind in ca. 10-14 Tagen lieferbereit (natürlich habe ich sofort bestellt) und es gibt sie in den folgenden Farben:
- rose / - blau / - grau / - grün und natürlich weiterhin natur.
Der neue Stoff ist noch flauschiger als vorher!

Und passend dazu: neue Überhosen in neuen Farben und aus dickerer Wolle! D. h. die neuen Überhosen sind dann sicherlich auch hervorragend für die Nacht geeignet.
Wie Sie sehen können, sind die neuen Farben: ein dunkles blau, ein dunkles rot, hellgrau und dunkelgrau. Es wird die Überhosen aber auch weiterhin in der dünneren Version in den bekannten hellblauen und hellroten Streifen geben.
Storchenkinder_RUE_NEU.jpg

Die Storchenkinder Trainerhosen Wollebi sind ebenfalls in den neuen Farben erhältlich.


Als nächstes eine Vorankündigung von Babyidea: ab dem Frühjahr gibt es die Longies und Shorties auch in der Farbe orange! Und hoffentlich, hoffentlich wird die Farbe blau ab Herbst wieder erhältlich sein! Ich bin wohl nicht die einzige gewesen, die immer wieder deswegen nachfragt!

Erstmalig auf der Innatex war Hoppediz und Frau Schröder hatte eine neue tolle Bondolino-Farbe vorgestellt: ein dunkles braun mit oranger Kapuze und orangfarbenen Kontrastnähten! Voraussichtlich erhältlich ab April.
Und bei uns demnächst im Shop zu finden: die Babystulpen aus Wolle und aus Baumwolle von Hoppediz. Diese Stulpen aus Wolle habe ich ja schon in unserem letzten Frankreich-Urlaub schätzen gelernt und zur Zeit trage ich sie bei den aktuellen Temperaturen auch immer wieder gerne.

Frau Christine Bendel war ebenfalls auf der Messe und es war schön zu erfahren, dass jetzt im Grunde genommen alle Windeln auch für Wiederverkäufer erhältlich sind. In Kürze können Sie also auch bei uns die Bambini Windeln bekommen.

Außerdem hatte ich ein langes Gespäch bei Ulrich Natürlich. Dort wird im Frühling die Palette der Seifekraut-Produkte erweitert, z. B. Spülmittel mit Seifenkraut, Allesreiniger mit Seifenkraut. Außerdem gibt es dann Reinigungstabs für Trinkflaschen und ein Schuhdeo.
Übrigens werden in Kürze nicht wie bisher nur die Spültabs, Spülsalz, Fleckensalz und WC-Reiniger in einer Behindertenwerkstätte abgefüllt werden, sondern auch ein Teil der Waschmittel. Geplant ist auch eine Öko-Zertifizierung.
Leider wird es ab März diesen Jahres eine Preiserhöhung geben - tja, das ist die schlechte Nachricht.

Natürlich habe ich noch eine ganze Reihe weiterer Hersteller und Lieferanten aufgesucht und noch einige sehr schöne Dinge gefunden die eventuell den Weg zu uns finden werden.
Ich halte Sie auf dem Laufenden, jetzt muss ich aber ins Bett.

Gute Nacht!

Schneeluft

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Heute hatten wir in Meckenheim einen wunderbaren Wintertag, wie aus dem Prospekt eines Wintersportortes: SCHNEE und blauer sonniger Himmel!
Es ist in diesem Jahr soviel Schnee hier gefallen - das habe ich hier im Bonner Raum über so lange Zeit noch nicht erlebt. In Bayern damals - ja, da war das normal.
Also haben wir heute auch einen schönen Schneespaziergang mit Schlitten gemacht und die wunderbare Luft genossen.

Ach ja, das war ein sehr erholsamer Sonntag und nach dem gestrigen Tag!


Stillen im Katastrophenfall

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Das schreckliche Erdbeben in Haiti liegt jetzt etwas über eine Woche zurück. Es ist unvorstellbar für uns, was dort wirklich passiert ist und wie es dort zur Zeit aktuell vor Ort ist.

Natürlich wird jetzt sehr viel gespendet und auch große Firmen bieten nicht nur Geld- sondern auch Sachspenden an. Und so gut dies zum Teil auch gemeint ist - es gibt Sachspenden die kontraproduktiv sind. Dazu zählt zum Teil künstliche Säuglingsnahrung.

Die beiden großen Stillorganisationen La Leche Liga und die AFS (Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen) bieten auf ihren Webseiten Informationen darüber an, warum es auch in einem solchen Katastrophenfall sinnvoller ist, die Mütter mit Wasser und Nahrung zu versorgen und somit körperlich und auch mental für das Stillen zu stärken, anstatt künstliche Säuglingsnahrung in Großpackungen einzufliegen.
Die Quintessenz ist: es ist aufwendiger und zum Teil auch lebensgefährlich das Pulver zuzubereiten (sauberes Wasser - meist Mangelware / eine Kochmöglichkeit - ebenfalls Mangelware / Säubern der Milchflaschen und Sauger - fast nicht möglich) und sauber an die Kinder zu verfüttern. Die Folge können sehr schnell Durchfallerkrankungen sein, die die Kinder weiter schwächen und in vielen Fällen zum Tod führen. So kann aus einer gut gemeinten Tat schnell genau das Gegenteil erfolgen.
Gestillte Kinder bekommen durch die Mutter nicht nur die ideale Nahrung sondern auch Abwehrstoffe durch die Mutter. Es ist weniger aufwendig und gesünder und preiswerter.

Ich zitiere hier den Eingangssatz auf der AFS Seite zum Thema Stillen im Katastrophenfall:

"Der Gesundheitsminister von Sri Lanka nach dem Tsunami im indischen Ozean 2004:
Obwohl in Sri Lanka der Anteil ausschließlich gestillter Säuglinge sehr hoch ist, kursierte  ein Ammenmärchen: Frauen unter Stress wären angeblich nicht mehr in der Lage, ausreichend Muttermilch zu produzieren. Die Verteilung von künstlicher Säuglingsnahrung und Milchflaschen durch Spender und Nichtregierungsorganisationen (NRO), die keiner aureichenden Kontrolle unterlagen, an stillende Mütter war ein großes Problem. Die Spender handelten aus emotionalen Impulsen, ohne wissenschaftlichen Hintergrund, und ließen dabei die Gefahren künstlicher Ernährung bei Naturkatastrophen außer Acht. Zudem waren die Massenmedien scharf auf das Thema „Babyernährung“ und riefen die Öffentlichkeit auf, künstliche Nahrung und Flaschen zu spenden. Das Gesundheitsministerium wiederum sah sich der schwierigen Aufgabe gegenüber, sicher zu stellen, dass stillende Mütter weiterhin stillten und nicht zu der nicht sicher dauerhaft durchführbaren und potentiell gefährlichen künstlichen Säuglingsernährung wechselten.“

Und hier finden Sie den kompletten Artikel bei der AFS: HIER

Die La Leche Liga hat auf Ihrer englischsprachigen Seite (bitte hier klicken) eine ganze Anzahl weiterer Links und Hinweise auf denen Sie u. a. ein pdf der WHO finden können zum Thema Stillen in Krisenstituationen. Und noch eine ganze Reiher weiterer Links zum Teil auch zu Broschüren in spanischer und französischer Sprache. Natürlich ist es für Kinder, die ihre Mütter verloren haben absolut essentiell dass diese Kinder gute Nahrung erhalten und da kann auch künstliche Säuglingsnahrung weiterhelfen - ABER die Kinder die ihre Mütter haben und die vor der Katastrophe gestillt wurden - in den Fällen sollten die Mütter ermutigt und unterstützt werden, dass sie dies auch weiterhin tun sollen!
Die Vereinigung der US Kinderärzte hat ebenfalls einen Flyer herausgebracht "Infant Feeding During a Disaster"
Hier ein paar Zitate daraus:
Breastfeeding Facts
1. With appropriate support and guidance, stress does not cause milk to dry up.
2. Malnourished women can breastfeed.
3. Optimal human milk supply is maintained by infant demand.
4. For some mothers and babies, once breastfeeding hasstopped, it may be resumed successfully.
a. Encourage skin-to-skin contact and frequent suckling (every 2 hours).
b. Supply increases gradually over days to weeks and supplementation should decrease accordingly.
c. Careful assessment of the infant’s nutritional and hydration status is critical.
d. A full milk supply is established more rapidly with the younger infant.
e. Mothers need encouragement during this process.


Diese Mail erhielt ich heute:

Dear Leaders,

It has been more than a week since the devastating earthquake in Haiti. The country continues to experience aftershocks and getting safe food and water will be a long-range process. 
 
Haiti is part of LLL Florida and the Caribbean. Leader Ruth Hersey teaches middle school English in Haiti and all of LLL is relieved to hear that she and her family are safe. Prior to the strong aftershock of January 20th, their house was standing and had suffered little damage. Ruth shares that the country is in a terrible situation. Sleep is difficult because every sound causes fear of another quake. She and her family have refugees at their house including three babies and toddlers.
 
You can see her school at www.quisqueya.org. It is going to be a center for relief work. Many of the staff and students have lost family members, many are injured, and  many have lost their houses, their businesses etc. There is a temporary hospital/surgery room in the school chapel and a trauma centre on the basketball court. They hope to be able to have water and food distribution from the campus also. The soccer field is now the temporary living area for some of the staff and national workers, the PreK/K playground is occupied by children from an orphanage in the community. the Pre
 
Ruth has also heard from Mireille Exume, president of CEPAM, the Haitian breastfeeding organization.  Mireille is the only IBCLC Ruth knows of in Haiti. Ruth will send more information on Mirielle's needs as she hears of them.K/K playground is occupied by children an orphanage from our community
Ruth suggests donating to people who are working in Haiti: Doctors Without Borders, World Vision, the Red Cross. You may also choose to give to UNICEF to be sure of a breastfeeding supportive group. The school has set up a PayPal account and that information is on the site. Do not try to send any supplies to her directly as they would probably be confiscated by custom workers. 

Please also refer to the LLLI Website page  with emergency information, including some external links to other organizations (WHO, ILCA, etc) as well as LLL information: http://www.llli.org/emergency.html

For more information on how to help Ruth directly, please contact Robin Stanford of LLL FL and the Caribbean at rstanford@embarqmail.com    
 




Leider leider - der Kamerachip ist kaputt. Keine Ahnung warum, aber es ist so. Jetzt muss ich alles mögliche nachfotografieren. Leider ist nicht alles möglich. Hmpf

MIST!

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Aber wirklich Mist und zwar zweimal Mist:

1) Habe ich bei einer Kundin kürzlich vergessen eine Packung Snap-Unterteile mit einzupacken und sie hat mich dann gebeten ihr diese schnell zuzusenden. Und das SCHNELL habe ich übersehen und jetzt natürlich eine Mail erhalten, dass diese Kundin sehr sauer ist. Denn sie machte gerade ein Geschenk fertig.
Tja, ich habe mich über mich selber geärgert, denn dieses kleine Tütchen lag hier rum und ich habe es einfach vergessen :((( Und kann jetzt natürlich verstehen, dass die Kundin sauer ist.

Und ich ärgere mich über soetwas, denn in den allermeisten Fällen stelle ich sonstwas auf die Beine nur damit die Pakete bei solchen Terminsachen rechtzeitig ankommen (vor Weihnachten bn ich extra selber 20 Kilometer ins GLS Depot gefahren, damit die Pakete noch vor Weihnachten ankommen).

2) Ist mir vorgestern bei einem Datentransfer vom Kamerachip auf den PC irgendein blöder, nicht rekonstruierbarer Fehler passiert und ALLE BILDER SEIT NEUJAHR SIND WEG! Auch die Geburtstagsbilder :(((((((((((

Also, MIST


Meine erste Gretelies Tasche!

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Ha - ich hatte einfach Lust diese berühmte Tasche mal auszuprobieren. Und da ich von meinem Äpfelchen-Vorhangsstoff noch was übrig hatte, habe ich mich heute abend dran gewagt.

Die Tasche ist fertig, war gar nicht schwer. Bild kommt aber erst noch.

Und wer die Tasche selber nähen möchte, der findet in Gretelies Blog die kostenlose Anleitung dazu - nett oder?

Gute Nacht,

Sabine B.

PS: endlich hier das Bild!

IMG_2525.JPG

Heute morgen sind wir wieder einen ganzen Schritt weitergekommen im Lagerlädchen.

In den Weihnachtsferien hat mein Mann sich sogar überwunden und den vorderern Bereich gestrichen! Das war eine echte Heldentat für ihn, denn sonst bin ich für das Streichen zuständig.
Wir hätte ja nie gedacht was das für ein Unterschied ist: Lavendelfarben oder weiß. Das Weiß macht den Laden gleich viel heller und freundlicher und vor allem: die noch vorhandenen Neonröhren mit ihrem Licht sehen jetzt nicht mehr ganz so schlimm aus.

Tja, dann kann ich ab nächster Woche 2 Vormittage morgens Öffnungszeiten anbieten.


Decke mit Wollvlies 2. Versuch

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So, heute habe ich es geschafft und die zweite Decke mit Wollvlies gemacht. Und was soll ich sagen? Schon VIEL besser.
Diesmal hatte ich mir das Wollvlies anders bestellt, ich habe extra gesagt, dass ich eine Decke mache. Also bekam ich das Kilogramm schön an einem Stück.
So konnte ich also eine Lage einfach nur ausrollen, unten habe ich was weggenommen. Diese Decke sollte jetzt auch nur 700 g schwer werden.
Dann habe ich die Wolle ein bisschen in die Breite gezogen.

Das Heften habe ich diesmal sein lassen und lange Stecknadeln genommen (die kann man sich ja mal gönnen). Und schließlich der große Unterschied: ich habe mich an das Vorbild einer gekauften Decke gehalten: die Karos sind nicht komplett abgesteppt, sondern nur teilweise.

Und so sieht die Decke im Endeffekt aus:


Und vor allem fühlt sie sich viel, viel, viel fluffiger an.

Tja, dann weiß ich ja schon meine morgige Nachmittagsbeschäftigung: die erste Decke auftrennen, was Wolle wegnehmen und komplett andere Steppung machen.

Guten Nacht,

Sabine B.

PS: Natürlich hat sich mein Mann prompt beschwert, dass es schon wieder eine Decke für ein Kind war und nicht FÜR IHN
Nur ganz kurz - habe keine Zeit: hier der Link zur österreichischen Online-Zeitschrift dieStandard, in dem es über das Thema Menstruationstassen geht:

Einfach hier klicken

Hilfe für Berit in Israel

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Liebe Leser,

ich habe eine Bitte: gehen Sie auf diese Seite und lesen Sie sich diese durch: es geht um eine junge Deutsche die nach dem Abitur nach Israel in einen Kibbutz ging (nach Ein Gedi). Dort lernte sie einen Beduinen kennen, verliebte sich und die nächsten Jahre waren eine Fernbeziehung zwischen Deutschland und Israel und häufigen Besuchen ihrerseits in Israel.
Nach einer ungeplanten Schwangerschaft ging Frau Kesseler mit dem Baby nach Israel, heiratete den Mann vor einem Shariya Gericht. Aber bald schon wurde ihr Mann gewaltätig. Es stellte sich später auch heraus, dass er schon verheiratet war und mit der anderen Frau ein gleichaltriges Kind hat. Zu dem Zeitpunkt gab es schon zwei Söhne von Berit Kessler und ihrem Mann. Das dritte Kind ist nach einer ehelichen Vergewaltigung gezeugt worden. Sie tauchte teilweise unter, suchte Schutz in einem Frauenhaus. Stellte Antrag auf Scheidung - doch ihr Mann war schneller und beantragte diese vor dem Shariya Gericht. Die Gerichtsbarkeiten in Israel scheinen sich sehr von den uns vertrauten Systemen zu unterscheiden. Anscheinend können die unterschiedlichen Religionen gewissen "Angelegenheiten" selber entscheiden - u. a. wohl auch Eheschliessungen (es gibt keine Zivilehe), Scheidungen, Sorgerecht, ....
Die zwei älteren Söhne sind von dem Shariya Gericht ihrem Mann zugesprochen worden und sie hat kaum Kontakt zu ihnen. Wenn sie die Kinder sieht, reagieren diese zurückhaltend und aggresiv ihr gegenüber. Die Besuche finden unter Aufsicht von Sozialarbeitern statt die der Meinung sind, dass diese Kinder völlig traumatisiert sind und im Grunde genommen in eine neutrale Umgebung und professionelle Behandlung gehören.
Ende Dezember hat dieses Shariya Gericht ohne vorherige Benachrichtung von Frau Kessler und ihren Anwältinen den dritten Sohn ebenfalls dem Vater zugesprochen. Das Urteil konnte erstmal angefochten werden, da eben KEINE Benachrichtung über diesen Termin stattfand. Nur: am 3. Februar wird es wieder einen Termin bei Gericht geben und es bestehen begründete Sorgen dass das Urteil wieder so ausfallen wird.

Die Deutsche Botschaft versucht zu helfen, ist aber in ihren möglichkeitne begrenzt. Im Grunde genommen muss die israelische Verwaltung durch öffentlichen Druck dazu gebracht werden einzugreifen und den Sorgerechtsstreit von dem Shariya Gericht auf ein neutrales Gemium zu übertragen.
Berit Kessler möchte, dass ihre Kinder in ein Heim kommen und dort behandelt werden. Sie möchten mit ihren Kindern wieder zusammen leben können.

Sie können mithelfen diesen Druck aufzubauen!
Unterschreiben Sie die Online-Petition: http://www.ipetitions.com/petition/hilfefuerberit/

Der zur Petition gehoerende Blog: http://www.ipetitions.com/petition/hilfefuerberit/blog

Sind Sie Mitglied bei Facebook? Dann werden Sie Mitglied in dieser Gruppe und verbreiten Sie den Fall in anderen Gruppen:
Facebook Gruppe: http://www.facebook.com/home.php?#/grou ... 1034345025Beitragn

Und hier noch mehr Informationen:



Marketing ist alles

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Eine gute Verpackung ist doch oft der halbe Erfolg um ein Produkt zu verkaufen.

Da ist z. B. folgendes: ein namhafter amerikanischer Stoffwindelhersteller bringt - mit Hinblick auf die schlechte wirtschaftliche Lage in den USA - ein Windelsystem heraus das auf den ersten Blick ein absolutes Super-Angebot ist. Normalerweise produziert dieses Unternehmen Stoffwindeln im oberen Preissegment und nun hat es zwei Produkte entwickelt die
a), einfach sein sollen, b) einfach nur preisgünstig sind und c) ein Komplettpaket von Geburt bis zum Trockenwerden sein soll.
Dieses "neue" Windelsystem besteht aus einer mitwachsenden Mikrofaserüberhose plus Systemwindeln (Prefolds, Kalifornische Windeln) aus konventioneller Baumwolle. Das ganze hübsch in einem Karton verpackt.

ABER - jetzt kommt der Punkt:
nehmen Sie eine mitwachsende Überhose eines oder zwei anderer Mitwerber plus Systemwindeln anderer Hersteller - wobei Sie dann sogar zwischen unterschiedlichen Größen wählen können. Bei einem Säugling ist es sogar besser eine kleinere Einlage zu wählen als bei einem Kleinkind. Und dann kommen Sie - je nachdem ob Sie diese Prefolds in bunt oder konventioneller Baumwolle oder Bio-Baumwolle oder Hanf nehmen - entweder PREISGÜNSTIGER oder gleich teuer oder etwas teurer weg (aber dann haben Sie Bio-oder Hanfqualität).
Es gibt dann sogar bunte oder gemusterte Überhosen. Sogar mit zusätzlichem Beinbündchen was diese andere Überhose nicht hat.

Tja - ist halt nicht hübsch im Karton verpackt und muss erstmal individuell durchgerechnet werden.

Marketing ist halt dann (fast) alles.

SB

Auftauchen

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In diesem Jahr fällt es mir besonders schwer: nach Weihnachten/Neujahr wieder mit voller Kraft arbeiten, weitermachen. Neue Projekte angehen und gute neue Idee sofort umszusetzen.

Aber es geht mir nicht alleine so. Einer Freundin von mir fällt es ebenso schwer sich in diesem Jahr nach den Weihnachtsferien wieder an den Alltag zu gewöhnen. Früh aufzustehen, Kinder für Kindergarten und Schule fertigmachen, Arbeiten, Freizeitaktivitäten, etc.

Nicht umsonst ist ja die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr die Zeit der `Rauhnächte, die wilde Jagd ging um`. Alltagsarbeiten wie Wäsche waschen blieben liegen, andere Arbeiten wurden ebenfalls auf später verschoben.

Die Natur begibt sich in die Winterruhe - wir machen hektisch weiter, haben Weihnachten vorzubereiten, wollen erst viele Dinge noch im alten Jahr abschließen und kurz drauf das neue Jahr kraftvoll beginnen.

Aber in manchen Jahren geht das nicht. Manchmal brauchen wir auch eine längere Verschnaufpause und tauchen dann langsam wieder aus der Versenkung auf.
Und wer taucht weiß: schnelles auftauchen kann gefährlich werden. Lieber langsam sich nach oben begeben.

SB
Es ist ja so bitterkalt und meine kleine Tochter hat als einzige von uns noch keine Wolldecke. Der Wollschlafsack wird zu klein und darum dachte ich mir - nachdem im Dezember im Naturwindel-Forum eine Diskussion darüber war - ihr eine Decke zu nähen.
Also habe ich mir 1 kg Wollvlies bestellt und einen alten IKEA Bettbezug genommen.
Und dann ging es los und das habe ich fotografiert:

1) So sieht das Wollvlies bei der Anlieferung aus:

Wollvlies.jpg

2) Den Bettbezug habe ich ausgebreitet und dann an den aufgeschnitten:
Auflegen.jpg

Vorschaubild für Auflegen01.jpg




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3) Jetzt wird die Wolle aufgelegt. Dabei lässt sich das Vlies wirklich lagenweise abziehen. Ganz leicht anheben und vorsichtig abnehmen. Nicht mit Gewalt - damit erreicht man bei Wolle das Gegenteil. Mit leichter Hand. Diejenigen die filzen - die kennen das schon.


Auflegen03.jpg
Auflegen04.jpg

4) Und wenn alles verteilt ist - dann wird die zweite Stofflage darüber geklappt.

Auflegen05.jpg


5) Dann wird erstmal viel geheftet. So verrutscht die Wolle beim Nähen nicht.

Heften.jpg

6) Ich habe mir mal dicke Quiltnadeln von Schmetz besorgt - die waren auch notwendig. Denn die Auflage war sehr dick.

Nadel.jpg

7) Und jetzt wird genäht, ich habe einen normalen Stich genommen (Gerade) Stichlänge auf das Maximum eingestellt und die Fadenspannung (oben) etwas gelockert.
die Wolle lässt sich zusammenpressen, so ging das ganz gut.

Naehen.jpg

8). Dann musste ich nochmals was auftrennen, da es einfach VIEL zu schief war (Ohne Foto)

9) Zum Schluß bekamen die Seitennähte noch eine Behandlung Und so ist die Decke fertig!

Fertige_Decke.jpg

ABER: folgendes würde ich beim nächstenmal anders machen:
Das 1 kg Wollvlies auf eine viel größere Fläche verteilen, der Randabstand zum Bettbezug war viel zu groß (ca. 30 cm an den Seiten).
Die Steppung in Rauten ist nicht meine Stärke - enfach Karos müssen genügen.
Und beim nächsten Mal dann vielleicht doch lieber zwei dünnere Decken die miteinander verbunden werden, entweder Bänder oder natürlich SNAPS :)

Nachtrag: mittlerweile habe ich noch etwas aufgetrennt, damit wird die Decke lockerer und das nächste Vlies liegt bereit, diesmal habe ich dem Lieferanten aber mitgeteilt, dass ich eine Decke mache. nd so bekam ich das Vlies etwas anders zugeschnitten geliefert.

Die Decke wärmt wunderbar übrigens wunderbar!