February 2011 Archives

Wir haben die KAM Snapfarben jetzt endlich in einer besseren Darstellung bei uns im Shop:

Hier klicken - und Sie kommen zu unserer neu gestalteten Farbübersicht. Katja Herter vom Bartagam Medienservice hat uns sehr schöne neue Bilder nicht nur von der Zange und den Pressen gemacht, sondern auch mal anständig die Farbkarte fotografiert.

Und hier mal ein paar Beispiele:

So können Sie nun besser die Farben für ihre individuellen Nähprojekte auswählen.

Viel Spaß!
SB


Ich bin heute über eines meiner Stammforen zu einem sehr interessanten Blog gekommen:
Der Persönlichkeits-Blog von Roland Kopp-Wichmann.

Ich bin gerade dabei mir einige seiner Artikel durchzulesen - und finde wirklich einiges wieder was ich brauchen kann und das mich zum Nachdenken bringt.

Selber lesen!

Gute Nacht

SB

Selbstgemachtes der letzten Wochen

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Ich habe hier in den letzten Wochen sehr wenig veröffentlicht - aber dafür einges andere gemacht.

Unter anderem ein Prinzessinenkleid für das Töchterchen (aber WARUM sind Burda-Schnitte eigentlich immer so kompliziert geschrieben? Es ist ein einfaches Kleidchen, aber die Beschreibung ist NICHT gut):

prinzessin.jpg
Leider wollte ich versuchen mit meiner Stickmaschine und Metallfaden ein Muster auf das Oberteil zu sticken. Dabei ist irgendwas furchtbar schiefgelaufen, naja, das Altertümchen ist in der Reparatur und kommt hoffentlich bald zurück.
Wenn Sie da ist, erzähl ich mal mehr über die Gute.

Und was habe ich noch gemacht:  einen Türkranz und versuche so ein bisschen den Frühling zu locken

IMG_5431.JPGGeht übrigens ganz einfach: einen fertigen Reif aus Styropor und dann Jelly- oder Honey Buns aus dem Patchworkbereich (oder Stoffstreifen selber gleichmässig zuschneiden. War ich aber zu faul zu. Außerdem kann ich nicht so gut patchworken ;))

Dann gab es noch ein paar Pullover und Kleinigkeiten, aber die habe ich nicht alle fotografiert.

Vielleicht demnächst mal wieder ein bisschen mehr.

Gute Nacht

SB



MeLuna gibt es jetzt auch bei uns!

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Also, es hat ja etwas gedauert bis die MeLuna bei uns im Shop eingezogen ist. Ich habe sogar Mails bekommen, ob wie die überhaupt kennen würden. Natürlich - man muss den Markt ja beobachten ;) Und es hat sich ja vom Zeitpunkt der ersten MeLunas (? oder MeLunen?) doch einiges bis heute verändert.

Und nun ist die MeLuna so vom Material, dass ich sage: jau, das passt jetzt zum Rest des Sortiments!

Beutel.jpg


Im Gegensatz zu all den anderen mir bekannten Menstruationstassen ist die MeLuna nicht aus Silikon sondern aus TPE (Thermoplastisches Elastomer).

Dazu darf ich mal von der MeLuna Webseite folgendes zitieren:
"Die MeLuna wird komplett in Deutschland produziert. Es wird vom Wareneingang - also der Anlieferung des Granulates vom Weltmarkführer und weltgrößten Hersteller von TPE, der Kraiburg GmbH, bis hin zur Endverpackung alles geprüft und dokumentiert. Diese Dokumente können natürlich auch eingesehen werden. Die Qualität wird vom TÜV nach DIN ISO 9001:2000 zertifiziert und überwacht. Der Kunststoff wird unter modernsten Produktionsbedingungen emissionslos und resourcenschonend verarbeitet.

Die MeLuna besteht aus TPE (Thermoplastisches Elastomer). Das Material wird hergestellt von der Kraiburg GmbH aus Waldkraiburg. TPE ist ein Oberbegriff für eine bestimmte Art von thermoplastischen, also durch Zuführung von Wärme zuverarbeitende Elastomere, demnach elastischen Kunststoffen. Es wurde extra für solche hochsensiblen Produkte entwickelt, hat den Schleimhautirritationstest mit Bravour bestanden (ISO 10993-10 zertifiziert), ist für die Sterilisation in Kinderkliniken und Krankenhäusern perfekt geeignet und wird in Deutschland hergestellt. Es ist für den Einsatz im Medizinal-Bereich zugelassen und BfR, FDA, 2002/72/EC konform. Durch die hohen Auflagen, die für Babyprodukte in Deutschland gelten, können Sie sich sicher sein, daß es sich um beste Qualität handelt.
[...]

Warum ist die MeLuna nicht wie die anderen Menstruationsbecher aus medizinischem Silikon?

Das hat seine Ursache in der viel größeren Anwendbarkeit und besseren Verarbeitbarkeit. Das hilft uns, die MeLuna vom Preis her günstig zu halten und gegebenenfalls noch weitere Varianten zu kreieren. Zudem fühlt sich TPE glatt, trocken und nicht klebrig an - seine haptischen Eigenschaften sind also anders. Viele Artikel, die landläufig aus Gummi oder Silikon hergestellt wurden, sind aus TPE. Man erkennt es nur nicht so einfach.

Das Material der MeLuna wird unter anderem auch für Babysauger verwendet. Durch die hohen Auflagen, die für Babyprodukte in Deutschland gelten, können Sie sich sicher sein, daß dass es sich um beste Qualität handelt.

Sind die Farbpigmente der bunten MeLunas sicher?

Sowohl der Trägerkunststoff als auch das Farbpigment sind zugelassene, unbedenkliche Stoffe.

Enthält das Material der MeLuna Alkylphenole?

Natürlich sind im Material der MeLuna, dem TPE, keine Alkylphenole enthalten."

Es gibt die MeLuna in drei Größe: S, M und L und die Größe S ist wirklich winzig. Aber dadurch ideal für ganz junge Frauen oder aber wenn die Periode wirklich nur noch tröpfelt.

ML_Ring_Size.jpgDann gibt es noch mehrere "Griffe". Entweder den im Bild sichtbaren Ring oder eine Kugel oder einen Stiel - oder gar nichts (eher für schon erfahrene Cup-Benutzerinnen zu empfehlen), das ganze dann noch in vielen Farben und in zwei Versionen: Classic (haben wir im Shop) oder Soft.

Im Lieferumfang enthalten ist ein netter Beutel und eine kleine Broschüre mit Anleitung. Und das ganze dann auch noch zu einem tollen Preis!


Bei uns im Shop ist die MeLuna hier zu finden.

Viele Grüße
SB



Selber Brot backen

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Brot backen ist gar nicht so schwer. Und es ist dafür weder ein Brotbackautomat notwendig, noch die Fertigbackmischungen.

Es gibt auch mittlerweile so viele Infoseiten und Foren in denen über das Selber-Brotbacken diskutiert wird - das gab es so vor über 10 Jahren noch nicht.
Die ersten Brotbackversuche habe ich anhand eines Vollwertkochbuchs gemacht das wir zur Hochzeit geschenkt bekamen. Naja, ein reines Vollkornbrot zu backen das auch noch schmackhaft ist und nicht hart wie ein Stein - gut, das ist nicht so einfach. Denn da gibt es ein paar Dinge zu beachten.Ich konnte dann hier an der VHS eine Brotbackkurs besuchen - und danach wurde es schon viel besser.

 Aber wie gesagt, in den diversen Foren wird das mittlerweile sehr gut erklärt. Besonders gerne habe ich im Brotbackforum von Chefkoch.de gelesen. Dort gibt es ganz viel Rezepte und auch leidenschaftliche Hobbybäcker die fantastische Brote / Brötchen backen und jede Menge Hilfestellungen leisten.
Und aus diesem Forum kam dann auch der Gründer des Forums der-sauerteig.de. Ich lese dort kaum, kurz nach der Gründung war das ein absolutes "Sauerteig-ja- Hefe-igitt" Forum. Das ist mir persönlich dann doch zu einseitig geworden. Einige Backwaren schmecken mit Hefe meiner Familie und mir dann doch besser (und erfordern auch oftmals weniger an Vorausplanung). Erst kürzlich (Dezember 2010) hat der Gründer und Admin des Forums (Pöt) auch ein Buch herausgegeben : Der Sauerteig - das unbekannte Wesen.
(Ich glaube, das sollte ich mir jetzt gleich mal bestellen).

Wenn man natürlich nicht gleich mit einem Vollkornbrot aus reinem Sauerteig anfangen möchte, dann gibt es ein paar ganz einfache und leckere Rezepte.
Gerne backe ich (vor allem wenn es schnell gehen muss) das Balsamico-Körnerbrot das ich aus dem Kochforum Wunderkessel kenne. Wer keine Mühle hat, der kann auch fertig gemahlenes Vollkornmehl kaufen (oder tauscht es gegen ein anderes Mehl aus, klappt auch).

Gestern kam dann bei einer Sendung von Quarks&Co das Thema "Brot" dran. Sehr interessant und zum Teil schockierend. Fast 200 Zusatzstoffe darf das Handwerk und die Industrie beim Brotbacken verwenden. Und der größte Teil muss nicht deklariert werden, da viele dieser Hilfstoffe beim fertigen Endprodukt nicht mehr nachweisbar sind und daher nicht deklariert werden müssen. Übrigens müssen nur verpackte Brote wie z. B. aus dem Supermarkt gekennzeichnet werden, lose Brote nicht. Lesen Sie sich mal den gesamten Artikel in Ruhe dort auf der Webseite durch.
Auch erschreckend war die Aussage eines Bäckers, dass viele Bäckereien einen Überschuß von 10-20% TÄGLICH produzieren. Diese Brote werden nur zum kleinsten Teil an Organisationen wie die Tafeln gegeben. Das meiste wird zu Schweinefutter (gut, immer noch besser als gewisse andere Futtermischungen). Aber das muss man sich mal vorstellen: Fast 1/5 der gesamten Arbeit, Lohn, Miete, Wareneinsatz wird weggegeben! Das ist betriebswirtschaftlich gesehen völliger Schwachsinn! Die moralische Seite mal gar nicht betrachtet.
Es gibt z. B. Supermärkte die von den Backshops erwarten, dass diese bis kurz vor Ladenschluß ein gut gefülltes Sortiment im Regal haben. Und dann - dann muss es weg.
Es gibt mittlerweile ständig neue Brotsorten, neue Brötchenideen - im Grunde genommen sind es also die Verbraucher die an dem unglaublichen Überschuß schuld sind.

Wer sich also mit einer geringeren Auswahl zufrieden gibt und sein Brot noch bei einem traditionell arbeitenden Bäcker bekommen kann - der hilft auch mit diesen Wegschmeiß-Wahn zu bekämpfen.

Oder halt selber backen. Und herauskommen kann dann dieses Brot:

IMG_5430.JPG

  Das Rezept kann ich nicht genau angeben, denn es war so "aus der Lameng"  und ungefähr so: 800 g Sauerteig aus 970 Roggenmehl, dann über 500 g Weizen/Dinkelmehl 1050 (gemischt), Salz, einen knappen halben Würfel Hefe (es musste halt mal wieder schneller gehen) und Malzkaffee im Wasser.

Guten Appetit beim nächsten Selberbacken dann!

SB