Vor einiger Zeit habe ich schon die Diddy Daiper Windeln aus Baumwolle und aus Mikrofasern vorgestellt. Vom gleichen Hersteller kommta eine weitere Windel die Big Softies Bambuswindel.

Alle Windeln werden in einem kleinen Betrieb in Großbritannien hergestellt,  

da fühle ich natürlich gleich eine Verbundenheit. Familienunternehmen, langsam gewachsen ….

Aber jetzt zur Big Softies:

Nehmt sie in die Hand: sie ist weich! Richtig weich und kuschelig. Außen Frottee (aus Bambusviskose) und innen ganz weiches Mikrofleece. Im Rücken ist ein eine Taschenöffnung, dort können Windeleinlagen eingelegt werden. Wer allerdings bei seinem Kind das Mikrofaserfleece nicht so gerne auf der Haut hat, der kann Saugeinlagen auf das Fleece lose drauflegen.

Es werden 2 Einlagen aus zweilagigem Bamubsfrottee mitgeliefert. Und je nach Einstellung der Windel sollte auch eine oder beide rausgenommen werden (also bei kleinster Einstellung und gerade neugeborenem Baby). Die Einlagen sind sehr lang, wahrscheinlich reichen bei den ganz Kleinen die Windel plus eine kleine zusätzliche Einlage aus. Vielleicht eine kleine 40×40 cm Moltoneinlage, gedrittelt und einfach nur lose eingelegt.

Die Windel lässt sich mit den außen angebrachten Druckknöpfen in der Länge verstellen, es gibt die Möglichkeit S, M oder L einzustellen (bei L sind dann die Knöpfe offen). Geschlossen wird diese Windel entweder mit Druckknöpfen oder mit einem Snappi, nicht mit Klettverschluß.  Das ist auch ganz gut, dadurch gibt es keinen breiten Klettverschluß der dann noch durch einen Klett einer Überhose verstärkt wird.

Mit einer Schrittbreite von ca. 16 cm ist diese Windel nicht besonders breit, also schmaler Sitz und da die Gummis an den Beinausschnitten so angebracht sind, das die Beinabschlüsse schön glatt anliegen, gibt es auch keine Rüschen die aus der Überhosen blitzen könnten (und Feuchtigkeit nach außen lassen).

 

Wenn diese Windel gewechselt wird, dann solltet Ihr die Saugeinlagen direkt aus der Taschenöffnung in die Windeltonne schütten. So waschen die Einlagen gut durch und die Windel auch. Und dann trocknet alles schön separat durch. Kleiner Tip: wenn Ihr diese Windel an der Taschenöffnung mit der Wäscheklammer aufhängt, dann kommt mehr Luft an das Innere, dann trocknet die Windel schneller.

Windeln aus Bambusviskose können nach mehrmaligem Waschen und Lufttrocknen sich wie Handtücher leidr hart anfühlen. Ein Trockner kann die Windeln zumindest nochmal etwas weicher machen, aber es reichen dann mal ein paar Minuten lüften im Trockner aus.

Noch etwas zum Waschen: die Windel sollte nicht mit enzymhaltigen Waschmittel behandelt werden. Und auch nicht so wahnsinnig lange im Windeleimer liegen. Das sollte keine Windel. Der Urin kann sehr angreifend sein und je länger Windeln in der Tonne liegen, umso mehr Zeit haben die Überreste die Fasern zu bearbeiten. Die gehen dann auf Dauer kapputt. Also besser nach 2 maximal 3 Tagen waschen.

Und wie bei allen Bambus – nein, allen Naturfasern – gilt: je öfter diese Windel gewaschen wird, umso besser saugt sie.