Seit ein paar Monaten haben wir einen Slow Cooker (oder auch als Crockpot bekannt). Das ist eine Art Reiskocher: bei niedriger Temperatur kann man wunderbare Gerichte ganz einfach stundenlang vor sich hingaren lassen, verbraucht kaum Strom, muss nicht aufpassen – und hat ein leckeres Endergebnis. Wer mehr darüber lesen möchte, der wird hier fündig, ich möchte aber etwas zeigen, womit die wenigsten rechnen: man kann auch ein paar Kuchen in diesen Töpfen zubereiten. Zum Beispiel einen Möhrenkuchen:

Das Originalrezept habe ich auch von der schon oben erwähnten Seite, aber ich habe es abgewandelt. Meine Variation sieht so aus:

250 g Mehr

100 g fein gemahlene Nüsse

1 Prise Salz

1 Prise Muskatnuss

½ Tl. gemahlener Zimt

je ½ Tl. Backpulver und Natron

75 ml Buttermilch (oder wenn nicht vorhanden geht auch Milch mit etwas Zitronensaft)

2 Eier

125 ml Öl

100 g Rohrohrzucker

150 g fein geraspelte Möhren

Erst die trockenen Zutaten vermengen, dann die feuchten und dann beides zusammen.

Die Schüssel des Slow Cooker mit Backpapier auskleiden, die Masse einfüllen und ca. 2,5 Stunden auf Stufe High garen lassen.

Danach auskühlen lassen und ich gebe dann immer nur Puderzucker vermengt mit Zitronensaft drauf.

Das war es. Ganz einfach, lecker, saftig und hält sich (theoretisch) ein paar Tage. Und dadurch das ich eine Zeitschaltuhr zwischen Stecker und Steckdose schalte, kann auch nichts anbacken oder verbrennen. Allerdings muss man sich erstmal mit der Bedienung einer solchen Uhr auskennen. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.