Wetbags (ganz korrekt übersetzt werden sie auch Nasstaschen genannt) sind vor allem bei den Eltern bekannt die Stoffwindeln benutzten. Diese Windelbeutel haben ein oder zwei Fächer und können unterwegs, zuhause oder in der Kinderbetreuung für die Aufbewahrung und den Transport von trockenen und/oder nassen Windeln genutzt werden. Aber jetzt zu sagen das diese Taschen nur für Stoffwindeln gedacht sind - das ist nicht fair. Denn sie

sind aber nicht nur für die Windeln praktisch sondern auch für ganz viele andere Dinge. Dazu gleich noch mehr.

Die Wetbags werden oft mit einem Reißverschluß geschlossen um möglichst viele “Duftstoffe” im Beutelinneren zu halten. Einige haben aber auch einen gut schließenden Kordelzug oder Druckknöpfe. Manche haben Schlaufen um den Beutel an einem Haken oder Kinderwagen zu befestigen. Es gibt große Beutel die bis zu 10 Stoffwindeln Platz bieten, aber auch kleine für 2-3 Windeln. Und es gibt auch Taschen für Feuchttücher, Waschlappen oder Stoffbinden.

Meine Kinder sind schon groß und trotzdem habe ich ein ganzes Sortiment dieser Beutel immer noch im Gebrauch.

Wofür? Fangen wir doch mal ganz am Anfang an:

Während der Babyzeit könnt Ihr die Wetbags für Stoffwindeln benutzen. Wenn Ihr einen Beutel mit zwei Fächern habt, dann könnt ihr saubere und schmutzige Windeln in einer Tasche transportieren. Oder ihr nehmt zwei verschiedene Beutel. Und ihr könnt Spucktücher, Wechselwäsche, Kuscheltiere, die Badesachen vom Babyschwimmen und das Handtuch sauber und tropfsicher mitnehmen.

Wenn dann die Kleinkindphase kommt, wird immer noch Wechselwäsche benötigt. Vor allem wenn Eure Kinder zwar schon auf Toilette gehen, aber dann manchmal nicht rechtzeitig das Bad erreichen. Dann ist oft eine neue Hose fällig. Oder ihr nehmt das Töpfchen und Handtücher in dem Beutel mit. Ihr könnte auch im Kindergarten die Wechselwäsche darin deponieren.

Die Kinder werden größer und gehen zum Schwimmkurs. Auch hierfür ist so ein Wetbag super geeignet. Oder um die Schmutzwäsche direkt im Kinderzimmer zu sammeln (es ist manchmal einfach zu weit vom Kinderzimmer bis zum Bad zur Wäschetonne). Auch Sportsachen z. B. nach einem matschigen Fußballturnier.

Und auch der Rest der Familie kann die Beutel nutzen. Ich gehe einmal im Jahr für ein paar Tage wandern und habe immer zwei oder drei Beutel dabei. In einem gebe ich die dreckige Wäsche, die anderen sind für die sauberen Sachen und zwar unterteilt. Sollte es mal richtig regnen, dann geben die Wetbags zusätzliche Dichtigkeit - denn leider wird bei starkem Regen der Rucksack trotz Regenhülle doch meist ziemlich nass und leitet das weiter. Außerdem nehme ich die Beutel mit in den Urlaub. Sie sind auch auf dem Campingplatz sehr praktisch: Waschsachen und saubere Klamotten rein, in der Duschkabine aufhängen und so bleibt alles schön trocken. Und die Sachen sind gut den einzelnen Familienmitgliedern zuzuordnen. Beim Camping ist Ordnung schon wichtig.

Kleine Beutel lassen sich ebenfalls vielseitig verwenden: wie schon erwähnt sind sie prima für Waschlappen, für Stoffbinden aber auch Menstruationstassen oder Tampons und Einwegbinden, natürlich auch prima verwendbar als Kosmetikbeutel (sehr wenig Gewicht beim Wandern!) oder für Ladekabel und iPod (auch da spreche ich aus eigener Erfahrung).

In unserem 1bis3.de Shop haben wir in der Windelbeutel unterschiedlich große und kleine Wetbags zusammengestellt. Da findet sich doch für jeden was.