Stoffwindeln aus Viskose: Vorteile und Nachteile

Als wir 2006 mit den Stoffwindeln anfingen kamen gerade die ersten Stoffwindeln aus Bambusviskosestoffen auf den Markt. Die Stoffe waren weich, glänzend und oft auch schon bunt, meist aus den USA oder Großbritannien. Und mittlerweile sind diese Windeln bei den meisten Windelherstellern im Einsatz. Viskosestoffe haben ein paar unbestreitbare Vorteile: Continue reading

Stoffwindeln und Flecken

Stoffwindeln werden fleckig – das lässt sich kaum vermeiden. Viele stören die Flecken nicht, aber einige mögen es nicht,  wenn diese Flecken als mehr oder weniger starke Schatten auch später noch zu erkennen sind.

Doch es gibt ein paar Tipps und Tricks, diese Flecken zu entfernen oder nicht ganz so stark werden zu lassen.  Continue reading

Neu bei uns: Sonett Waschmittel Flüssig und Neutral

Seit kurzem haben wir unser Waschmittel Sortiment um die Waschmittelmarke Sonett ergänzt.

Sonett hat einen ganz interessanten Firmenhintergrund: es ist einmal eine OHG die die einzelnen Reinigungsprodukte entwickeln, produzieren und vertreiben, dann noch die Sonett Vermögensverwaltung GmbH denen die Maschinen, Gründstücke, Häuser und der Markenname gehören und dann die gemeinnützige Sonett Stiftung als alleinige Kapitalinhaberin der Sonett Vermögensverwaltung GmbH. Die erzielten Gewinne der Sonett Stiftung fließen gemeinnützigen Projekten zu.

Die Abfüllung der Sonett Produkte erfolgt zum großen Teil in den Camphill Werkstätten Lehenhof.

Das gesamte Sonett Konzept z. B. der Produktqualität können Sie hier auf der Sonett-Seite direkt nachlesen und die Zertifizierungsnachweise hier.

An Waschmittelprodukten haben wir aktuell folgendes im Lager:

Flüssige Waschmittel in 2 Liter Flaschen einmal mit leichtem Lavendelduft und einmal ganz neutral (speziell für Babys und Allergiker geeignet)

Waschmittel_fluessig.jpgWaschmittel_fluessig_neutral.pngSONETT Waschmittel sind aus pflanzlichen und mineralischen Rohstoffen hergestellt und zu 100% biologisch abbaubar.
Frei von Gentechnik und sie werden ohne synthetische Duftstoffe, Farbstoffe und Konservierungsmittel und sind ohne Enzyme.
Der Hauptwirkstoff ist reine Pflanzenseife aus 100% biologischem Anbau (eine Mischung aus Olivenöl, Rapsöl, Kokos-und Palmöl) und
dabei stammen die Palm- und Kokosöle aus sozial-und umweltverträglich zertifizierten Projekten.

 

Und wer diese Waschmittel erstmal testen möchte, kann von beiden Sorten auch kleine 60 ml Probefläschchen probieren (übrigens sind diese kleinen Flaschen so stabil verarbeitet, dass sie prima als Urlaubswaschmittel mitgenommen werden könnten).

Und demnächst stelle ich noch die Hand- sowie Flächendesinfektion vor.

Schönen Sonntag noch,

 

SB

Ulrich Natürlich Flecklöser mit Panamrindenextrakt

Eine vegane Alternative zur Gallseife ist das neue Mittel von Ulrich Natürlich: der Flecklöser mit Panamarindenextrakt.

Wird auf die Flecken aufgesprüht, kurz einwirken lassen und dann normal waschen.
Lässt sich auch für empfindliche Stoffe wie Wolle und Seide verwenden und ist somit ideal auch für die Windelüberhosen und die Wolle/Seide-Wäsche zu verwenden.

Fleckloeser_P.jpg

Funktioniert prima – gestern hatte meine Tochter wieder Felsenbirnen genascht, Kleidchen war voller roter Flecken (ja, die Finger MÜSSEN im Kleid abgewischt werden). Nach der Vorbehandlung und normaler 40° Grad Wäsche sind die roten Flecken komplett weg :))

Viele Grüße

SB

Textilien imprägnieren mit Ulrich Natürlich

Die letzten Wochen waren zwar sehr trocken (wir haben ja seit Jahren das trockenste Frühjahr laut der Meterologen), dennoch regnet es ab und zu mal und dann teilweise auch richtig heftig.
Also durchaus ein Grund auch in diesem Sommer, vielleicht sogar noch rechtzeitig vor den Ferien, die Regenjacken und Hosen nochmals mit einer Textilimprägnierung aufzupeppen. Vor allem wenn diese nicht mehr nagelneu sind.

Von Ulrich Natürlich gibt es jetzt dafür zwei neue Produkte, beide ohne Flouride:

Einmal das die „Textilimprägnierung spray-on“ und einmal Textilimprägnierung wash-in“.
Beide werden durch Wärme aktiviert, sprich: entweder die Jacke erstmal normal waschen, dann im Kurzprogramm mit dem Mittel waschen oder aufsprühen und schließlich im Trockner im Synthetikprogramm trocknen. Nach 30 Minuten Trocknerzeit oder nach kurzem Bügeln ist der Schutz aktiviert.
Ich habe vorher ehrlich gesagt noch nie diesen Synthetikgang ausprobiert, war dann aber so wagemutig und siehe da – die leicht gefütterte Regenjacke meiner Tochter kam einwandfrei wieder raus. Klappt also 😉

Geeignet für Natur-und Synthetikfasern.

Beide Impraegnierungen.jpg

Anrühren und Verwenden einer Wollkur mit Wollwachs

Gestern habe ich ja über unser Wollwachs / Wollfett geschrieben, hier jetzt die Anleitung für eine selbstgerührte Wollkur.

Sie nehmen ca. 1/2 Teelöffel Wollwachs (siehe Artikel)
und verrühren dieses mit ca. 1 Tasse kochendem Wasser
und 1 Spritzer Spüli (oder Kinderhaarshampoo)
in einer großen Schüssel.

Jetzt sollte eine milchig weisse Flüssigkeit entstanden sein. Wenn sich das Fett nicht richtig auflöst, dann nochmals einen Tropfen Spüli dazugeben (Hinweis: es gibt wohl ein paar Spülmittel, die sich nicht dafür eignen, ich selber hatte damit nie ein Problem).

Und schließlich mit ca. 2 Liter lauwarmen Wasser auffüllen, so dass die Flüssigkeit gerade noch handwarm ist. Legen Sie die Wollüberhosen ein und lassen sie diese ca. 1 Stunde oder auch länger darin liegen.

Achtung: am Besten trennen Sie die farbigen und die naturfarbenen Überhosen, die Farben können doch immer noch etwas ausbluten.

Und danach können Sie die Wollüber entweder mal kurz ausspülen in klarem Wasser (das habe ich aber selber nie gemacht) oder aber einfach nur sanft ausdrücken und auf einem Handtuch trocknen lassen.
Oder: in der Maschine bei ganz niedriger Schleuderzahl schleudern und dann weiter trocknen lassen.

Wollüberhosen werden so ca. alle 3-4 Wochen „gekurt“. Je nachdem wie die Hosen beansprucht sind auch etwas länger.
Diese Wollkur frischt die Wolle wieder auf, gibt ihr das notwendige Fett wieder damit die Überhose dichter bleibt, Gerüche sich wieder nach dem Auslüften verflüchtigen.

Sie können aber auch jegliche Art von Wollbekleidung damit behandeln, viele legen nach dem Fetten einer Wollüberhose noch Wollwäsche mit in das Wasser. Oder Sie behandeln eine Wolldecke in der Wanne mit einer Wollkur und imprägnieren so diese Decke als Matratzenschutz (Alternative zu den herkömmlichen Auflagen).

Unter Pfadfindermüttern: Wollfett / Wollwachs / Lanolin)

Ja, was hat das miteinander zu tun?
Ich bekam gestern einen Anruf von einer sehr netten Frau, die eine Frage bezüglich unseres Wollfetts hat. Eigentlich hat sie sich im guten Glauben Wollfett in der Apotheke besorgt um die Kluftjacken ihrer Pfadfinderkinder zu fetten. Denn die Zeit der vielen Pfadfinderlager bricht wieder an (wie ich aus eigener Erfahrung gerade mitbekomme). Aber leider hat sich diese Masse in der Wanne nicht richtig aufgelöst.

Und so rief sie bei uns an und fragte was wir verkaufen. Und das was wir im Shop haben ist Wollfett (oder besser gesagt Wollwachs). Immer wieder machen Kunden die Erfahrung, dass sie in den Apotheken beim Einkauf von Lanolin etwas anderes erhalten, als sie eigentlich benötigen.

Und jetzt hole ich mal kurz aus und bemühe Wikipedia sowie die Uni Halle:
Uni Halle hat eine Nomenklatur der Arzneistoffe-und Drogen herausgegeben in der die alten und neuen lateinischen Bezeichnungen angegeben sind und dort steht für das Wollwachs (also das was wir für das Fetten von Wollwindelüberhosen oder auch für das Fetten von Wollbekleidung benötigen) folgendes:

Alte lateinische Bezeichnung: Adeps Lanae anhydricus
Neue lateinische Bezeichnung: Adeps lanae
Deutsche Bezeichnung: Wollwachs

Und Lanolinum = ( deutsch) Lanolin

Und wenn ich den Artikel zu Wollwachs bei Wikipedia.de zusammenfasse kommt folgendes heraus:
Lanolin ist der international gebräuchlichere Begriff, im Deutschen Arzneibuch (DAB) wird aber unter Lanolin folgendes verzeichnet: eine Mischung aus 65 Teile Wollwachs mit 15 Teilen Paraffinöl und 20 Teilen Wasser.
Wer also in der Apotheke Lanolin verlangt erhalt in den meisten Fällen diese Mischung und diese fühlt sich auch eher salbenartig an. Ist für den äußerlichen Gebrauch bei z. B. trockener Haut zu verwenden bzw. dient als Salbengrundlage.
Wollwachs / Wollfett zum Fetten/ Imprägnieren von Wollbekleidung ist in Apotheken in Deutschland unter dem Namen Adeps Lanae erhältlich.

Der Begriff Wollfett ist wissenschaftlich gesehen wohl auch nicht mehr korrekt, da Fette aus Glycerinestern bestehen, Glycerin in Wollwachs aber nicht vorkommt (also werde ich mal den Zusatz Wollwachs im Shop einfügen).

Dieses Wollwachs wird von den Talgdrüsen der Schafe ausgeschieden, das Wachs überzieht dann die Wolle und beim Auswaschen der abgeschorenen Wolle geht das Wachs dann in das Waschwasser über. Durch bestimmte Zugaben von Säuren und Seperatoren wird das zähe, gelbliche Wachs schließlich gewonnen.
Mehr dazu finden Sie in dem verlinkten Wikipedia Artikel oder bei diesem Link.

Und da wir immer wieder mal die Anfrage bekommen, wie die Qualität unseres Wollfettes ist, gebe ich Ihnen die Antwort von Frau Haag-Dietz (Frau Wolle ) wieder: “ Das Wollfett ist auf Pestizide und BSE kontrolliert. Also bedenkenlos zu verwenden.“

Das Wollfett / Wollwachs von Frau Wolle ist richtig zäh, gelb (also nicht gebleicht) und die 100g Dose reicht eine ganze Weile (zumindest für Wollüberhosen, bei größeren Sachen wie Jacken oder Bettunterlagen benötigen Sie natürlich mehr).

wollfett.jpgUnd wie jetzt gefettet wird – das scheibe ich dann nachher oder morgen,
jetzt muss ich noch in den Garten 🙂

Ich wünsche noch einen schönigen sonnigen Samstag,

SB

Darum mag ich die Waschmittel von Ulrich Natürlich

Manche wundern sich vielleicht, warum ich in unserem Shop als Waschmittelempfehlung immer und immer wieder die Waschmittel von Ulrich Natürlich empfehle: das liegt halt daran, dass ich absolut von diesem Waschmittel überzeugt bin.

Angefangen hat es während meiner ersten Schwangerschaft – obwohl ich dann Ulrich Natürlich erst später kennenlernte. Wie so viele werdende Mütter reagierte ich extrem empfindlich auf Gerüche und kam dann von unserem bisherigen Waschmittel auf ein Sensitiv Waschmittel das zumindest damals auch vom Dt. Allergikerbund empfohlen wurde (ich weiß nicht, wie es heute ist). Dabei blieben wir dann bis ich dann später von dem Ulrich Waschmittel erfuhr. Das probierte ich aus – und mich hat es überzeugt.

Im Grunde genommen gehören die Ulrich Waschmittel auch zu den Baukasten-Systemen:
ein Bleichmittel für Flecken muss extra dazugeben werden. Diese Bleiche – das Fleckensalz – ist auf Sauerstoffbasis und wirkt am Besten bei Temperaturen über 60° Grad.
Das Waschmittel selber enthält u. a. auch Milchsäure, so muss in vielen Gegenden kein Enthärter dazugegeben werden. Bei Bedarf kann aber der Entkalker noch mit in die Maschine gegeben werden.

Das Waschmittel ist flüssig – löst sich also gut auf, hinterlässt auf keinen Fall irgendwelche Pulverreste. Flüssigwaschmittel sind z. B. auch gerade für Stoffe mit Hanfanteil wesentlich besser. Denn Pulverreste können sich in den Hohlfasern ablagern und diese dann regelrecht sprengen.

Die Ergiebigkeit ist einfach enorm: eine 1 Liter Flasche reicht für mindestens 33 Waschgänge. Es gibt auch Kanister in 5 l, 10 l oder 25 l Abfüllungen, dann werden natürlich die Preise pro Waschgang noch geringer.

Und sehr oft werden ja sehr viel geringere Mengen an Waschmittel benötigt: entweder weil die Maschine nicht ganz voll ist oder manche Stoffe sind einfach nur voluminös aber nicht schwer. Sie brauchen z. B. für eine Waschmaschine mit zwei Winterjacken wesentlich weniger Waschmittel als für eine Maschine voll mit Handtüchern.

Die Ulrich Natürlich Waschmittel enthalten keine Aufheller, keine Enzyme. Viele herkömmlichen Waschmittel arbeiten mittlerweile mit Enzymen wie z. B. Cellulase. Die wirkt aber wie ein Rasierer und entfernt winzigste abstehende Häärchen an den Textilfasern. Dadurch ist das Garn glatter, das Licht bricht sich besser und die Wäsche erscheint strahlender. Aber natürlich verschleißt der Stoff sehr viel mehr.
Bunte Wäsche wird nicht blasser, da die Farben nicht aufgrund von Aufhellern etc. ausbleichen. Und ich mit meinen zwei kleinen Kindern habe sowieso mehr schmutzunempfindliche Wäsche = dunkel als Weißwäsche!

Natürlich erscheint weiße Wäsche auf lange Zeit gesehen nicht so strahlend weiß wie bei einem konventionellen Waschmittel. Aber es gibt viele, die waschen z. B. Kinderkleidung generell bei 60° Grad egal mit welchem Waschmittel. Sie sagen, sie bekommen die Wäsche sonst gar nicht sauber.
Und oft hilft einfach auch schon, die Flecken gezielt so schnell wie möglich zu behandeln und nicht eintrocknen zu lassen.

Und was ich auch selber SEHR praktisch finde: es gibt die Waschmittel in großen Kanistern, d. h. bei mir steht immer ein 10 Liter Kanister rum (nicht der 25 l, dann brauche ich ja ein 3/4 Jahr um mal zu wechseln von Seifenkraut auf Normal etc). Ich fülle mir per Trichter  dann eine 1 Liter Flasche ab und habe so für lange Zeit keinen Gedanken daran zu verschwinden: Oh – ich muss ja Waschmittel besorgen!

Das gleiche gilt auch für den Entkalker, den Klarspüler für die Spülmaschine (5 l), das Spülmittel.

Tja, ich bin halt faul bzw. ich habe Platz für Vorratshaltung im Keller :))

Was ist besser: Windeln aus Naturfasern oder Windeln aus Kunstfasern? Teil 2

Und heute zu den nachwachsenden Rohstoffen die in Windeln verwendet werden:

Es gibt Windeln aus Baumwolle und Hanf, Überhosen aus Wolle.

Erstmal zur Wolle:
Wolle ist atmungsaktiv, wärmend und kühlend (also temperaturausgleichen) und – lachen Sie ruhig – auch für die Seele beruhigend. Gehen Sie mal zu Wollschmiede in Holzweiler und lassen Sie die pflanzengefärbten Wollballen auf sich wirken. Stecken Sie mal tief ihre Nase in neue Wolldecken oder frisch gekurte Wollüberhosen. Das riecht nach Schaf. Schafe begleiten uns Menschen seite Jahrtausenden. Wahrscheinlich ist es schon fast genetisch in unseren Genen verankert, das Wolle beruhigt. Nicht umsonst wird z. B. Filzen in velen Therapien unterstützend eingesetzt.

Andererseits: Wollüberhosen werden nicht von allen Kindern
vertragen. Wolle kommt vom Schaf. Und wie werden diese Schafe gehalten? In
einer biologischen Tierhaltung oder nicht? Erleiden die Schafe das
Mulessing oder nicht? Stehen Schafe nicht auch unter dem
Generalverdacht die Klimabilanz negativ zu verändern?

An pflanzlichen Fasern im Windelbereich gibt es Baumwolle und Hanf:

Baumwolle ist in vielen Windeln zu finden und wird auch sehr oft
vertragen. D. h. die  Kinderhaut verträgt es sehr oft mal für kurze
Zeit nass vom eigenen Urin zu sein.  Baumwollstoffe lassen sich
auskochen, sind weich, lassen sich bleichen und färben und mit anderen
Fasern mischen.

ABER: Baumwolle wird immer noch zum größten Teil konventionell
produziert. Der Anteil der biologisch erzeugten Baumwolle wächste von
Jahr zu Jahr, aber immer noch ist Baumwolle einfach die Pflanze die
weltweit den größten Anteil am Verbrauch von Düngern und Pestiziden
hat. Vom Wasserverbrauch mal ganz zu schweigen. Baumwolle wächst in
warmen Regionen, dort ist zumeist Wasser Mangelware, das wird aber für
Baumwolle dringend benötigt.

Hanf ist eine Alternative die ein Revival in den letzten Jahren erlebt.
Meist werden Hanffasern mit Baumwollfasern gemischt, dadurch wird der
Stoff weicher und anschmiegsamer. Hanf quillt bei Feuchtigkeit auf und
kann die Nässe nur langsam aufnehmen. Der Baumwollanteil sorgt auch für
eine schnellere Aufnahme des Pipis.
Hanf ist relativ unkompliziert im Anbau, benötigt wenig Dünger, kaum
Pestizide. Allerdings sind die meisten Anbauflächen in China – wieder
ein kritisches Thema.
Hanf aus Europa kommt meist aus Rumänien, der gilt als qualitativ
hochwertiger, aber die Anbauflächen sind dort im Grunde genommen noch
zu klein und die entsprechenden Hanfmühlen ebenfalls.
Hanf ist etwas komplizierter in der Pflege: er sollte möglichst nicht
mit Pulverwaschmitteln gewaschen werden, da sich winzigste Teile in den
Hohlfasern festsetzen und aufquellen können. Dadurch wird die Fasern
zerstört, der Hanf wird brüchig, der Stoff geht kaputt  Vielen ist das
nicht bewusst und sie wundern sich,warum der Hanfstoff so hart wird.
Warhscheinlich passiert dies auch in Gegenden mit hartem Wasser.
Hanf ist aufgrund des geringeren Anbauvolumens auch teuerer als Baumwolle.

Baumwolle und Hanf benötigen auch beide meist etwas länger zum trocknen als die Mikrofaserwindeln. Für manche Kunden problematisch, da es bei Ihnen aus dem einen oder anderen Grund gerade in der kalten Jahreszeit Probleme mit dem Wäschtrocknen geben kann.

Sie sehen – auch die nachwachsenden Textilfasern sind nicht unproblematisch. Sowohl in de Pflege als auch in der Herstellung.

Und dann gibt es noch einen Teil, nämlich die Kunstfasern die aus natürlichen Rohstoffen wie Pflanzen oder Eiweiß hergestellt werden. Siehe Teil 3.