AIO – All in One ist All-Inclusive

Als ich ganz am Anfang meiner „Stoffwindelkarriere“ stand, war ich völlig erschlagen von der eigenen Terminologie. Mittlerweile beherrsche ich diese ja auch, aber ich gebe zu: anfänglich haben mir Begriffe wie Prefold, Systemwindel und vor allem AIO wirkliche Rätsel aufgegeben.

Dabei ist AIO nur die popelige Abkürzung für All-in-One. Wir könnten eigentlich auch sagen: Komplettwindel oder Wegwerfwindel in Stoffversion. Alles ist miteinander verbunden, nichts muss übereinander gelegt, geklettet, geknöpft werden, keine extra Überhosen, kein Stopfen von Einlagen in irgendwelche Taschenöffnungen. Nix, nada, rien. Alles ist fest miteinander vernäht.

Dadurch ergeben sich relativ kleine Windelpakete, was vielen entgegenkommt, zu Mindest bekleidungstechnisch. Allerdings ist die Saugkraft fest definiert. Und durch das Fehlen einer Überhose kann auch nichts mehr extra aufgefangen werden.

Ein weiterer Nachteil: die meisten AIOs haben die Saugeinlagen komplett vernäht, dadurch ist die Trockenzeit länger als bei einer Pocketwindel. Eine Alternative dazu sind sowohl die Imse Vimse AIO als auch die TotsBots EasyFit. Bei beiden sind die Einlagen nur teilweise angenäht, der Rest kann zum Trocknen aufgeklappt werden.
Die Imse Vimse ist übrigens auch mit einer kbA Baumwollschicht versehen. Wichtig für diejenigen, die keine Kunstfaser an Babys Haut haben möchten.

Aber der unschlagbare Vorteil: es ist supereinfach eine solche Windel anzulegen. Und solange eine Kita-Erzieherin die Windel nicht  komplett umdreht (also das innere nach aussen, wie es bei uns mal passiert ist) kann hier nicht viel falsch gemacht werden.

Nach meiner Erfahrung nehmen viele Eltern Pocket- und AIO-Windeln gerne als Ergänzung für besondere Situationen.

easyfit.jpgFoto:TotsBots EasyFit AIO (Bamboo und Fluffle)

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